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Im April 2011 gab es im CSL Plasmacenter Berlin Anlass zum Jubeln: Bei einer großen Center-Party am 8.4. wurde das 20-jährige Jubiläum gefeiert und mit sage und schreibe 566 Spenden, darunter 60 Erstspenden, ein neuer Tages-Rekord aufgestellt.

„In diesen 20 Jahren wurde knapp eine Million Mal Plasma gespendet, das sind rund 750.000 Liter Blutplasma, aus dem lebenswichtige Medikamente hergestellt werden“, resümierte damals Annette Pernitzsch, die selbst seit 1991 im Center arbeitet und es seit September 1997 als verantwortliche Centermanagerin leitet.

Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten wurde auch eine ganze Reihe von „Langzeit-Spendern“ geehrt, die bereits wesentlich länger als 20 Jahre Plasma spenden. Die einfache Erklärung: Das Plasmacenter gibt es in Berlin bereits seit 1973, damals noch unter anderem Namen; Seit  1991 ist es am heutigen Standort, in der zentral gelegenen Axel-Springer-Straße 42 im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg beheimatet.

Das heutige CSL Plasmacenter mit seinen 38 Spenderliegen wurde 2008 komplett umgebaut und gehört damit zu den modernsten in Deutschland. Zusammen mit den besonders spenderfreundlichen Öffnungszeiten ist dies vielleicht einer der Hauptgründe dafür, dass das CSL Plasmacenter im dichtgedrängten Wettbewerb in der Hauptstadt mit zehn weiteren Blut- und Plasmaspendemöglichkeiten in Berlin und Potsdam so attraktiv für die Spender und Spenderinnen ist.

Als weitere Besonderheit „ihres“ Centers hebt Annette Pernitzsch die Tatsache hervor, dass mit acht der aktuell 34 Mitarbeiter im Center der Männeranteil überdurchschnittlich hoch ist, jedenfalls im Vergleich mit den anderen CSL Plasmacentern in Deutschland. Bei den Spendern sieht das ganz anders aus. „Da haben wir eine richtig ausgewogene Mischung zwischen Damen und Herren, zwischen Jung und älteren Semestern“, freut sich Annette Pernitzsch: „Unter unseren Spendern sind viele Berliner, aber auch jede Menge Zugereiste aus allen möglichen Nationen, Studenten ebenso wie Berufstätige und Arbeitsuchende.“

Ebenso bunt ist auch das öffentlichkeitswirksame Engagement des Hauptstadt-Centers: Neben internen Aktionen für die Spender wurde erst am 13.3.2012 ein Beitrag im SAT.1-Frühstücksfernsehen gesendet, in dem nicht nur der gerade mal sechs Jahre alte, an einem Immundefekt leidende Patenpatient Simon vorgestellt wurde, sondern auch die Moderatorin Karen Heinrichs mit gutem Beispiel voranging und selbst Plasma spendete.

Am Welttag der Immunologie im April 2010 rückte das CSL Plasmacenter Berlin ebenfalls in den Fokus der Öffentlichkeit: Bei einer Pressekonferenz machten der kleine Simon und seine engagierten Eltern, André Sarrasani als Schirmherr der Patientenselbsthilfeorganisation DSAI, eine Plasmaspenderin sowie Vertreter von CSL Plasma eindrücklich auf die Notwendigkeit von Plasmaspenden – und ihre Funktion als Beitrag zur Lebensrettung vieler Patienten mit besonders tragischen Erkrankungen –  aufmerksam.

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1 Kommentar

Von: Susanne Rössler  |  4. Mai 2012, 09:46

Klasse Beitrag,beeindruckende Zahlen über Geleistetes. Macht weiter so und wir Spender natürlich auch und bleibt weiter so freundlich, ich komme gerne spenden.S.Rössler