19
Sep

Heute möchten wir euch die Geschichte von Anjelica Carpenter aus den USA erzählen. Dafür lassen wir sie selbst zu Wort kommen, in einem Brief, den sie an die amerikanischen Kollegen von CSL Plasma geschickt hat.

Übersetzt aus dem Englischen:

Im September 2011, während meines zweiten Hochschuljahres in Tallahassee, Florida, wurde ich sehr krank. Im Laufe von einer Woche hatte ich mehrere Krämpfe, sodass meine Beine und Arme sehr schwach wurden. Ende September wurde ich ins Krankenhaus eingewiesen. Während der ersten Woche dort verlor ich komplett das Gefühl in meinen Füßen und Fingerspitzen. Diese Schwäche kroch regelrecht meine Beine und Arme hoch. Es fühlte sich anfangs an, als wären sie eingeschlafen und letztendlich konnte ich von der Taille ab nichts mehr spüren. Die Ärzte fanden keine Erklärung für diese Lähmung und führten viele Tests während meines vierwöchigen Aufenthalts durch.

Nach vielen Untersuchungen wurde das Guillian Barre Syndrom diagnostiziert, was eine autoimmune/nervliche Atmungs-Fehlsteuerung ist, wobei der Körper das Nervensystem angreift. Die Funktionsstörung beginnt in den Fingerspitzen und den Zehen, lähmt oder schwächt den Körper und erreicht schließlich das Atmungssystem und lähmt die Lungen, wodurch es jeden Luftaustausch verhindert. Zum Glück konnten die Ärzte eingreifen und die Lähmung behandeln während sie im Oberschenkel und in den Ellenbogen war. Die Behandlung für diese Fehlfunktion besteht aus einer Serie von Plasmapheresen. Da sich mein Körper ziemlich schnell immer wieder selbst angriff, benötigte ich sieben Behandlungen, täglich eine. Jede Behandlung führte dazu, dass ich 4-5 Liter Albumin bekam (ein Produkt, das von CSL hergestellt wird).

Nach der fünften Behandlung trat keine Veränderung oder Verbesserung auf, sodass der Arzt zwei weitere Behandlungen anwies. Nach der siebten Behandlung sprachen ein paar Nerven in meinem linken Oberschenkel und in der linken Hand auf die Behandlung an (obwohl ich noch immer kein Gefühl hatte). Das Warten begann.

Nach 3 Wochen im Krankenhaus wurde ich zurück nach Michigan gebracht, um mich zu erholen. Ich war an den Rollstuhl gebunden und hatte keine Kontrolle über meine Hände, sodass ich ins Krankenhaus nach Detroit überwiesen wurde. Ich war für weitere eineinhalb Wochen dort, bis die Ärzte beschlossen, dass wir nur darauf warten konnten, bis mein Körper auf das neue Albumin reagierte. Ich lernte mit dem Rollstuhl umher zu fahren als ich wieder Gefühl in den Händen verspürte. In der zweiten Novemberwoche 2011 begann ich mit Physio- und Beschäftigungstherapie. Ich musste das Krabbeln wieder lernen und letztendlich das Laufen. Ich lernte wieder Gegenstände zu halten und zu schreiben. Mein Gehirn war auch betroffen, sodass ich mich an einige Dinge nicht mehr erinnern konnte, wie z. B. Dinge, die vor und während meiner anfänglichen Krankenhausaufenthalte stattgefunden hatten. Ich kann mich noch immer nicht an den Arzttermin im Krankenhaus erinnern, als ich eingewiesen wurde. Keine große Sache, wurde mir gesagt; es hätte noch viel schlimmer kommen können.

An Thanksgiving 2011 habe ich mich so angestrengt, dass ich zum ersten Mal stehen konnte. Ich hatte die ersten Schritte gemacht, um aus meinem Rollstuhl herauszukommen. Ich war fest entschlossen in das Jahr 2012 zu GEHEN und ich schaffte es. Ich stand während des Countdowns und tat einen Schritt um Mitternacht, was für mich großartig war.

Während alledem habe ich nie meinen Lebensmut verloren oder geglaubt, dass diese Situation immer so sein würde. Mit Gott, Plasmaspenden, Therapie, strenger Physio- und Beschäftigungstherapie, familiärer Unterstützung, Ausdauer und Kraft beendete ich die Physiotherapie Ende Februar 2012. Ich ging weiterhin ins Fitnessstudio und arbeitete mit meinen Händen, sodass ich zu meinem Selbst zurückfinden konnte, das ich vor September 2011 war. Während meiner Behandlung sagte ich meinen Ärzten, dass ich mich bei den Einrichtungen bedanken wollte, die mein Leben gerettet haben. Gäbe es nicht Firmen wie CSL, hätte ich nie diese Geschichte erzählen können. Danke für das Albumin und Immunglobulin, das ich bekommen habe.

Die Guillian Barre Störung hat sich zurückgebildet und ich kann diese E-Mail schreiben. Ich habe mir geschworen, wenn meine Ärzte mir wieder erlauben würden zu arbeiten oder ehrenamtlich zu helfen, würde ich das gerne in einem Plasmacenter machen, am liebsten bei CSL, da CSL zu dem Albumin beiträgt, das durch meinen Körper fließt. Ich fand schließlich eine offene Stelle. Da ich einen B.A. in Englisch habe, glaubte ich nicht für eine Stelle dort qualifiziert zu sein und habe gehofft einfach ehrenamtlich dort arbeiten zu können. Aber Gottes Wege sind unergründlich und führten mich zu einer Stelle in dieser Firma, die Leben rettet – so wie meins. Ich hoffe, dass ich eines Tages spenden kann, um auch Leben zu retten.

Firmen wie CSL Plasma sind ein Geschenk Gottes und retten wirklich Leben. Ich bin ein erstklassiges Beispiel für all das Gute, was ihr tut! Ich danke euch aus tiefstem Herzen! So, jetzt muss ich weiterarbeiten 🙂

Anjelica Carpenter

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Original:

Ms. Kim,

In September 2011 I became very ill in Tallahassee, FL during my second year of graduate school. I had several seizures in one week and my legs and arms became very weak. I was admitted into the hospital late September. During my first week, I lost complete sensation in my feet and fingertips. The feeling crept up my legs and arms. It felt as though they were asleep in the beginning and the sensation eventually left from my waist down. My doctors could not figure out the cause of this paralysis and conducted many tests during my four week stay.

After many tests, I was diagnosed with Guillian Barre Syndrome, which is an autoimmune/nervous/respiratory disorder in which the body attacks the nervous system. The disorder begins in the fingertips and toes, paralyzing or weakening the body as it progresses until it reaches the respiratory system where it paralyzes the lungs, preventing any air flow. Thankfully, my doctors caught it while it was in my upper thigh/elbow and were able to treat it.

The treatment for this disorder is a series of plasma pheresis procedures. Because my body was attacking itself fairly quickly, I needed seven treatments, once daily. Each treatment involved me receiving 4-5 liters of albumin (a product produced by CSL Plasma).

After the fifth treatment, there was no change or indication of reduction by the disease, so my doctor ordered two more treatments, resulting in the seven. After the seventh treatment, a few nerves in my left thigh and left hand responded (though I still had no sensation), so the waiting game began. After 3 weeks in the hospital, I was transported back to Michigan to begin my recovery. I was wheelchair bound and was unable to control my hands, so I was transferred to my home hospital in Detroit. I was there for another 1 1/2 weeks before doctors determined there was nothing more to do except wait for my body to respond to the new albumin. I began learning to wheel myself around as feeling began to come to my hands. I began physical and occupational therapy in the second week of November 2011. I had to re-learn to crawl (without the feeling of sensation) and eventually walk again. I also re-learned to hold utensils and write. My brain also took a hit, for I did not remember a few small things, such as activities that occurred before, and during my initial hospital visits. I still cannot recall going to the hospital for the doctor’s appointment when I was admitted. No big deal, I was told it could have been a lot worse.

On Thanksgiving 2011, I pushed myself and stood for the first time. I had taken my first steps to getting out of my wheelchair. I was determined to WALK into 2012 and I did. I stood during the countdown and took 1 step at midnight, which was great enough for me. Through it all, I never lost my spirit nor ever felt this was a permanent situation. With God, plasma donations, pool therapy, a rigorous PT and OT regimen, familial support, and resilience and strength, I graduated from physical therapy in late February 2012. I continued going to the gym and working with my hands so I could get back to the me I was before September 2011.

During my therapy, I told my physicians that I wanted to give back to those facilities that saved my life. Had it not been for companies like CSL, I would not be alive to tell this story. Thanks to the albumin and immunoglobin I received, the Guillian Barre disorder reversed and I am able to type this email. I vowed that when I was fully able and cleared by my physicians to work or volunteer, I would do so in a plasma donation center, specifically CSL, because I know CSL is a contributer to the albumin flowing through my body. When looking for positions, I found an opening. As I have a B.A. in English, I did not think I would be qualified for any position here, so I thought I would simply volunteer if possible, but God works in wonderous ways and has placed me in a position in a company that saves lives like mine. I hope to one day be able to donate so I can save lives as well.

Companies like CSL Plasma are God-sent and truly save lives…I’m a prime example of the good you all do! So I thank you from the bottom of my heart! Now, I have to get back to work 🙂

Anjelica Carpenter

 

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