23
Oct

Ich war noch nie ein großer Freund von Nadeln, wollte aber trotzdem etwas Gutes tun. Also ging ich vor einigen Jahren zur Blutspende. Das blieb eine einmalige Sache, denn die Angst vor der Spritze war größer. Doch dann wurde vor einiger Zeit bei der Tochter meines Freundes eine Störung des Immunsystems festgestellt. Das brachte mich dazu, meine Meinung zu dem Thema zu überdenken! Seit der Diagnose ist sie auf Plasmaspenden angewiesen, da ihre Medikamente daraus gewonnen werden. Und ich habe mich wieder dazu durchgerungen, spenden zu gehen. Trotz der Angst vor dem Einstich der Nadel. Ich habe mich über die Plasmaspende informiert und erfahren, dass es sogar noch sanfter für den Spender ist als die Blutspende.

Etwas mulmig war mir schon…, doch stand dem natürlich entgegen, dass der kleine Pieks in meinem Arm weniger schlimm ist, als die Krankheit der betroffenen Menschen, die auf meine Spende angewiesen sind.

Also ging ich bei mir in der Stadt zu CSL Plasma, davon hatte ich im Internet gelesen. Ich war überrascht, wie freundlich und hilfsbereit dort alle waren. Im Center nahmen mir die netten Mitarbeiterinnen durch ihre herzliche Art schon ein wenig meine Angst. Mein gesamter Aufenthalt dauerte ca. eine Stunde. Und der kleine Pieks in meinen Arm entpuppte sich als gar nicht weiter schlimm. Während mir das Plasma entnommen wurde habe ich verschiedene Zeitschriften gelesen und mich mit anderen Spendern über ihre Erfahrungen ausgetauscht. Von allen Seiten habe ich nur Positives gehört und ich selbst habe die Spende auch sehr gut überstanden, ohne Nebenwirkungen, demnach habe ich mich entschlossen zukünftig regelmäßig zur Plasmaspende zu gehen.

Ich kann es wirklich nur weiterempfehlen, auch den Menschen, die vielleicht einige Zweifel oder Angst haben. Die Spende selbst ist nicht schlimm und anschließend weiß man, dass man anderen Menschen geholfen hat und das ohne großen Aufwand!

Vielen Dank an Kathrin aus Bremen für diesen Blogbeitrag.

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