01
Jun

Während meiner Grundwehrdienstzeit in Berlin wurde ich von einem Kameraden angesprochen, ob ich vielleicht zum Plasma Spenden mitkommen wollte. Da ich mich zuvor nicht darüber informiert hatte, wusste ich erst nicht, wie das funktioniert. Das sei aber kein Problem, sagte er zu mir, und kurz darauf hatte ich einen Flyer in der Hand und er erklärte mir, wie einfach es sei. Einen Tag später folgte ich ihm dann nach dem Dienst zum Plasmacenter Berlin und schaute mir das einfach mal an.

Sofort fiel mir die angenehme Atmosphäre im Center auf. Es ist schön eingerichtet, sehr hygienisch, und den Mitarbeiten kann man den Spaß am Beruf am Lächeln ablesen. Einige Minuten später saß ich dann auch schon im Untersuchungs-, wenige Tage danach auch im Spenderraum. Jetzt bin ich Student in Berlin und inzwischen ein Jahr bei CSL Plasma.

Ich versuche so oft es geht Plasma zu spenden, denn inzwischen weiß ich um die Wichtigkeit der Spenden z. B. für die Herstellung von Medikamenten. Ein Bluter z. B. benötigt die unglaubliche Anzahl von mehr als 1.000 Spenden jährlich.

Einmal wurde ich gefragt, ob ich denn nicht Angst hätte mich mit Krankheiten zu infizieren. Darüber braucht man sich jedoch keine Sorgen zu machen, denn für jede Spende werden Plastikteile, Schläuche und Nadeln nur einmal verwendet. Die regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen bringen mir zusätzliche Gewissheit, dass es mir gut geht. =)

Ich gehe gerne Spenden, denn man trifft ständig tolle Menschen mit denen man sich unterhalten kann oder findet einfach mal eine Stunde für sich, in der man Lesen oder Musik hören, und den Tag ausklingen lassen kann. Alles in allem sehr entspannend. Die Aufwandsentschädigung nutze ich dann immer gerne um danach Essen zu gehen.

Falco, Berlin

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