26
Mar

Centermanagerin Annette Pernitzsch besuchte zusammen mit Centerarzt Hermann Aguilar eine gemeinsame Ärztefortbildung der dsai – Patientenorganisation für angeborene Immundefekte und der Berliner Charité.

Die Veranstaltung zum Thema „Impfen“ beleuchtete unter anderem die Frage, was bei Impfungen bei Immundefekten oder unklarem Impfstatus zu beachten ist. Die vortragenden Medizinerinnen und Mediziner stellten verschiedene Fälle aus der Praxis vor. Im Anschluss an die Fortbildung kamen Experten sowie Betroffene miteinander ins Gespräch.

Rund 100.000 Menschen leiden in Deutschland an einem angeborenen Immundefekt – ihr Immunsystem ist nicht in der Lage, sich gegen krankmachende Erreger zur Wehr zu setzen. Unbehandelt leiden diese Menschen an häufig wiederkehrenden, oft sehr heftig verlaufenden Infektionen, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich sein können. Ziel der dsai ist die frühe Diagnose und eine angemessene Therapie aller Patienten. Zur Aufklärung leisten solche Fortbildungsveranstaltungen einen wichtigen Beitrag. Bei der Behandlung kommen die Plasmaspender ins Spiel, denn Betroffenen kann häufig nur durch den Einsatz von Immunglobulinen, die aus menschlichem Plasma gewonnen werden, geholfen werden.

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