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„Plasma spenden? Ehrensache!“, meint Sina S. aus Berlin. Für die Sache gab es jetzt besonders viel Ehre: Ihre Spende ist die einmillionste im CSL Plasmacenter Berlin. Centerleiterin Annette Pernitzsch gratulierte der Spenderin, die seit 2008 regelmäßig ins Plasmacenter kommt, wies aber gleichzeitig daraufhin, dass trotz der großen Zahl an Spendern immer noch rund 1.000 Spender in Berlin fehlten, um den Bedarf an Blutplasma zuverlässig zu decken.

„Ich weiß, wie wichtig mein Plasma z. B. für Menschen mit angeborenem Immundefekt ist“, so Sina S. „In letzter Konsequenz kann ich damit Leben retten. Und es macht mich stolz, dass ausgerechnet ich die einmillionste Spende geleistet habe.“

Das Berliner Plasmacenter in der Axel-Springer-Straße gibt es seit 20 Jahren. Aus dem Plasma werden Medikamente gewonnen, die z. B. Patienten mit einer angeborenen Blutgerinnungsstörung, der so genannten „Bluterkrankheit“ (Hämophilie,) für ihre Therapie dringend benötigen. Auch andere schwere Erkrankungen des Immunsystems können mit Plasmapräparaten behandelt werden. Zudem sind die Präparate in akuten Notsituationen wie bei schweren Verletzungen oder Schockzuständen unverzichtbar und kommen bei der Behandlung von Verbrennungen zum Einsatz. Plasma kann nicht künstlich hergestellt werden; Patienten, die Arzneimittel auf Plasmabasis benötigen, sind daher auf Menschen angewiesen, die regelmäßig zur Plasmaspende gehen.

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