28
May

Doppelter Lebensretter: Plasma- und Stammzellen-Spender. Alle 35 Sekunden erhält ein Mensch auf der Welt die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs. Um auf diese Krankheit aufmerksam zu machen und den Betroffenen auf der ganzen Welt Unterstützung entgegenzubringen, findet jedes Jahr am 28. Mai der World Blood Cancer Day statt, der Blutkrebstag. Warum wir das hier erzählen? Weil dieser Tag ein guter Anlass ist, sich beziehungsweise seine Stammzellen typisieren zu lassen – um als möglicher Stammzellspender für Blutkrebs-Patienten zur Verfügung zu stehen. Schon mit der Plasmaspende ist jeder Spender ein Lebensretter. Mit einer Stammzelltypisierung kann man sein Lebensretterpotenzial auf einfache Weise verdoppeln.

Wie erfolgreich eine Typisierung sein kann, zeigt das Beispiel von Herrn  Baron. Er hatte sich im Zuge einer Typisierungsaktion im CSL Plasma Center Göttingen typisieren lassen – und schon wenige Wochen später wurde ihm mitgeteilt, dass er als Stammzellspender für einen schwerkranken Patienten in Frage kommt. Da die Zeit für diesen Patienten drängte, fand die Spende schon wenige Tage später in Hannover statt. „Die Spende ist schon mit einem gewissen Aufwand verbunden, schließlich dauert sie rund fünf Stunden, aber ich würde es jederzeit wieder machen“, so der Spender.

„Seit 2003 spende ich regelmäßig Plasma, und da es mir ein großes Anliegen ist, kranken Menschen zu helfen, habe ich selbstverständlich an der Typisierungsaktion im Plasmacenter teilgenommen. Ich kann nur jedem empfehlen, das ebenfalls zu tun.“

Für ihn ist es schon ein gutes Gefühl, Plasma zu spenden und zu wissen, dass er mit der Spende schwerkranken Menschen helfen kann. Bei der Stammzellenspende war dieses Lebensrettergefühl noch einmal ein ganz anderes: „Ich wusste, dass ich ganz gezielt einem speziellen Menschen mit meinem Blut das Leben retten konnte.“ Aus Datenschutzgründen darf er keine Information zum Patienten und leider auch nicht über dessen Heilungserfolg bekommen. Der Patient hat aber die Möglichkeit – wenn er es denn will –, nach zwei Jahren Kontakt zu Herrn  Baron aufzunehmen. „Ich bin sehr gespannt, ob dies der Fall sein wird und hoffe, dann Positives von ihm zu hören“, sagt der doppelte Lebensretter Baron.

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