08
Dec

Gerade vor oder zu Weihnachten gibt es jedes Jahr wieder Aufrufe zum Spenden – für die Hungerhilfe, Katastrophengebiete oder den Tierschutz. Ich habe mich aber entschlossen, noch etwas viel persönlicheres zu spenden: mein Blut oder genauer gesagt, mein Blutplasma.

Plasmaspenden ist weniger anstrengend für den Körper als Blutspenden. Ich habe einmal Blut gespendet und war danach total fertig für den Rest des Tages. Bei der Plasmaspende jedoch, wird nur der flüssige Bestandteil des Blutes gesammelt und alles, was nicht benötigt wird, also die restlichen Blutbestandteile wie die roten Blutkörperchen, zurückgeführt. Das dauerte etwa 45 Minuten und ich war danach gar nicht so schlapp. Die Untersuchung, die vorher gemacht wird, gibt außerdem mir die Sicherheit, dass alles ok ist.

Ich denke, so können auch diejenigen, die nicht so viel Geld haben, etwas Gutes tun. Denn mit dem Plasma werden lebensrettende Medikamente hergestellt wie beispielsweise für Bluter oder Menschen mit angeborenen Immunerkrankungen, die dauerhaft auf Plasmaspenden angewiesen sind.

Besonders in der Jahreszeit, in der doch die meisten so reich beschenkt werden, finde ich es wichtig, etwas zurückzugeben. Dieses Jahr habe ich mir außerdem vorgenommen, auch die Aufwandsentschädigung zu spenden, das Geld gebe ich an die Kindernothilfe. Ich bin überzeugt, einen guten Weg gefunden zu haben, und hoffe, dass sich mir noch viele anschließen, um Leben zu retten. Gibt es ein schöneres Weihnachtsgeschenk?

Mit Freunden teilen:
Link als E-Mail versenden