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Sep

Immer mal wieder fragen insbesondere neue Plasmaspender, ob das Spenden möglicherweise Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben könnte. Wir können sie beruhigen: In den mehr als 30 Jahren, die es die Plasmaspende nun gibt, sind  keine für die Gesundheit bedenkliche Nebenwirkungen bekannt geworden.

Im Gegenteil: Eine Studie aus den USA hat ergeben, dass bei langjährigen Plasmaspendern seltener ernsthafte Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten als bei Menschen, die nicht spenden! Eine in Deutschland durchgeführte Langzeitstudie, an der knapp 4.000 Plasmaspender in 21 Zentren über einen Zeitraum von mehreren Jahren teilgenommen haben, hat zu dem Ergebnis geführt, dass bei entsprechender ärztlicher und labortechnischer Überwachung die Spendersicherheit ausreichend gewährleistet wird.

Dementsprechend fordern strenge behördlicher Vorgaben eine engmaschige ärztliche Untersuchung und Kontrolle der für die Plasmaspende wichtigen Blutwerte aller Plasmaspender in Deutschland. So erhalten Spender nach jeder 15. Spende oder spätestens alle 6 Monate einen Gesundheitscheck. Sie haben also den unschätzbaren Vorteil regelmäßiger – kostenfreier – Untersuchungen. Insofern wirken sich langjährige Plasmaspenden tatsächlich auf die Gesundheit aus: Sie helfen, diese zu erhalten.

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