15
Aug

Vor Kurzem hat die PR-Beraterin Christine Herkströter (31) aus Eschborn bei Frankfurt das erste Mal Plasma gespendet. Hier im Blog erzählt sie, wie sie dazu gekommen ist und wie sie diese erste Spende erlebt hat.

„Seit Jahren schon spende ich Blut, weil ich weiß, wie wichtig das ist – und weil ich theoretisch jederzeit durch Unfall oder Krankheit in die Situation kommen könnte, selbst Blut zu brauchen. Im Job erfuhr ich dann, dass man nicht nur Blut, sondern auch Blutplasma spenden kann. Das interessierte mich: Blutplasma? Was ist daran so besonders und warum und wofür wird auch das gebraucht?

Ich ging zu einem Informationsgespräch in das Plasmacenter Frankfurt. Um es vorweg zu nehmen: Danach war ich fest überzeugt, zum Lebensretter werden zu wollen. Schon die Freundlichkeit des Personals im Center hat mich begeistert. Nach dem Gespräch fühlte ich mich sehr gut informiert; ich konnte mir zudem ein Video zum Ablauf der Spende anschauen und war überrascht, wie viele Medikamente aus Plasma gewonnen werden – die zahlreichen Verpackungen standen dort in einem Regal.

Nachdem der Gesundheitscheck ergeben hatte, dass ich bedenkenlos Plasma spenden darf – im Übrigen auch eine tolle Sache, dieser Check, da bekommt man vollkommen gratis bestätigt, dass mit dem eigenen Blut alles in Ordnung ist – , wagte ich mich zur ersten Spende. Eine Mitarbeiterin hat mir das zugehörige Gerät,  genau erklärt. Kleiner Piecks, und schon lag ich für die nächste halbe Stunde auf der Liege. Ich war ambitioniert und habe in dieser Zeit Vokabeln gelernt. Inzwischen bin ich doch eher unter die Faulenzer gegangen und höre während der Spende Musik oder lese.

Nach dieser ersten Spende habe ich eine Druckmanschette geschenkt bekommen, mit der die Einstichstelle schnell verbunden ist. Sie entspricht dem Druckverband, dem man nach dem Blutspenden bekommt, ist aber viel schicker und vor allem meine! Die bringe ich zu jeder Spende mit.

Und da ich ja schon ein Gadget-Fan bin, gefallen mir zwei Dinge rund um die Plasmaspende besonders: Zum einen registriert man sich beim Betreten des Frankfurter Plasma-Centers über einen Handvenenscanner, sehr cool! Zum anderen bekommt man als Spender Zugang zum Login-Bereich Mein.CSLPlasma, über den man sehen kann, ob seit der letzten Spende genug Zeit verstrichen ist, um erneut zu spenden. Dort kann ich auch Daten zu meinem Gewicht, Blutdruck und weiteren Werten einsehen, so dass ich die jederzeit im Auge habe. Eine sehr moderne Angelegenheit also, das Plasmaspenden.

Ich bin froh, dass ich von der Möglichkeit der Plasmaspende erfahren habe und so die Gelegenheit habe, ohne großen Aufwand eine wirklich große Wirkung – Leben retten! – zu erzielen. Wann gehst du spenden?“

Mit Freunden teilen:
Link als E-Mail versenden