04
Nov

Ein Freund von mir studiert Medizin und ist vor längerer Zeit auf das Thema Blutplasma aufmerksam geworden. Er hat eine wirklich ausgeprägte soziale Ader, für die ich ihn schon öfter belächelt habe. Aber meistens kann er mich dann doch überzeugen, auch zu helfen. So haben wir zusammen unseren Zivildienst im Altersheim gemacht und auch die ein oder andere kleine Spende für ein Krisengebiet konnte er aus mir herausleiern. Beim Plasmaspenden war es natürlich das gleiche Spiel: Anfangs war ich eher genervt von seinen Versuchen, mich ins Plasma-Center mitzunehmen. Irgendwann habe mich dann aber doch breitschlagen lassen. Damals dachte ich bei Plasma noch an die Ghostbusters und Flachbildschirme. Das ist jetzt gut ein Jahr her.

Seitdem gehen wir etwa ein bis zwei Mal im Monat ins Plasma-Center und auch ich bin mittlerweile ein echter Profi auf dem Gebiet. Wer hätte gedacht, dass so viele wichtige Stoffe aus unserem Blut gewonnen werden können. Dass dabei unsere Gesundheit regelmäßig gecheckt wird, kann sicher auch nicht schaden.

Mit der Zeit habe ich mich auch ein wenig mit den Menschen befasst, denen wir damit helfen. Viele von ihnen sind Kinder und können erst durch Plasmaspenden am normalen Leben teilnehmen. Deshalb mache ich mich hier für die Sache stark. Ich wäre super glücklich, wenn ich mit meinem Post dazu beitragen könnte, neue Spender zu finden. Plasma spenden ist überhaupt nicht schlimm und ihr unterstützt damit eine gute Sache. Stichwort: Karma! Und dank der kleinen Aufwandsentschädigung könnt ihr euch auch sofort nach dem Besuch im Plasma-Center belohnen.

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