24
Jul

Ich habe meinen Zivildienst im Krankenhaus absolviert und dort unter anderem auch Plasmaspenden transportiert. Zum damaligen Zeitpunkt hat es mich nicht groß interessiert, wofür das gut ist oder was man damit machen kann, bis ich vor kurzem einen Bericht im Internet gesehen habe.

In diesem Bericht war ein kleiner Junge mit einem Immundefekt und er wurde mit einem Medikament aus Plasmaspenden behandelt. Nach diesem Bericht habe ich mich direkt im Internet darüber informiert und ich war sehr verwundert, was mit einer kleinen Spende und wenig Aufwand alles bewegen kann. Und das Beste daran, ich bekomme einen Gesundheitscheck für mich selbst. Also habe ich mich als Plasmaspender angemeldet.

Im Plasmacenter Berlin wurde ich sofort sehr herzlich von einer Mitarbeiterin in Empfang genommen. Vor meiner ersten Spende füllte ich einen Fragebogen bezüglich meiner gesundheitlichen Vorgeschichte aus und es folgte eine ärztliche Untersuchung. Es war alles in bester Ordnung und somit konnte ich schon nach wenigen Tagen meine erste Spende machen.

Es war alles ganz anders, als ich es mir vorgestellt hatte. Viel unkomplizierter. Während des Spendens lag ich für etwa eine halbe Stunde auf einer Liege und konnte gemütlich Musik hören. Auch gespürt habe ich während der gesamten Zeit nicht viel, außer dem kurzen Einstich der Nadel am Anfang.

Und schon war alles vorbei. Das Ausruhen während der Spende ist außerdem eine nette Gelegenheit, sich mit anderen Spendern auszutauschen, die schon mehr Erfahrungen gesammelt haben.

Ich habe mir fest vorgenommen, jetzt regelmäßig zur Plasmaspende zu gehen. Ich helfe damit anderen Menschen und muss selbst nicht viel dafür leisten. Dazu trifft man viele interessante Leute und es wird sich sehr freundlich um einen gekümmert.

Ich kann das Plasmaspenden nur weiterempfehlen!

Vielen Dank an Mirco aus Berlin für diesen Gastbeitrag!

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