15
Oct

Als ich vor ein paar Tagen zum ersten Mal Plasma spenden war, baten mich die Mitarbeiter des Plasma-Centers, meine Erfahrungen auf dieser Seite zu schildern. Gesagt, getan. Hier ist mein Bericht:

Die Voruntersuchung hatte ich hinter mir und war nun bereit für meine erste Spende. Also, auf zum Plasma-Center! Dort angekommen wurde ich sofort von einer netten Mitarbeiterin empfangen. Sie drückte mir einen kurzen Fragebogen in die Hand, damit ich noch ein paar Angaben zu meiner Gesundheit machen konnte – und dann gingen wir auch schon zu meinen Platz. Keine Wartezeiten! Wenn das mal kein Pluspunkt ist. Die Mitarbeiterin erklärte mir noch einmal alles und zeigte mir auch die Funktion der Geräte. Schließlich wollte ich wissen, was da eigentlich vor sich geht. Und dann kam die Nadel.

Ich muss zugeben, dass ich mich nicht unbedingt auf diesen Moment gefreut hatte. Aber eigentlich war alles halb so schlimm. Ein kurzes Pieksen im Arm – und schon war’s überstanden. Dann begannen die Maschinen ihre Arbeit. Ich lehnte mich zurück, zog meine Kopfhörer auf und machte mich locker. „Heartbeats“ von Jose Gonzalez schien mir der passende Song für den Anfang. Mit meinen Lieblingsliedern im Ohr beobachtete ich das Treiben im Center. Menschen kamen und gingen, die Mitarbeiter des Centers sausten von Gerät zu Gerät und auch die anderen Spender neben mir machten einen entspannten Eindruck. Insgesamt eine angenehme Atmosphäre.

Und plötzlich stand wieder die nette Mitarbeiterin neben mir. „Das war’s schon?“ fragte ich eher überrascht. Während sie mir einen kleinen Verband um den Arm legte, checkte sie noch, ob bei mir soweit alles klar ist.

Kurze Zeit später war ich bereits auf dem Weg nach draußen. Ich muss sagen, mir ging es wirklich gut, als ich das Center verlassen habe – und zwar nicht nur körperlich. Helfen ist echt ein super Gefühl.

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