05
Dec

„Angefangen hat es in der Kindheit. Da kam zum ersten Mal die Frage auf, ob ich einen Immunmangel habe“, berichtet Manuela Neubäumer. Die 36-Jährige, die seit 2011 aufgrund einer verschleppten Lungenentzündung und der daraus resultierenden Rippenfellentzündung verrentet ist, leidet an dem CVID Antikörpermangelsyndrom, wodurch sie auf die Plasmaspende anderer Menschen angewiesen ist.

„Der Verdacht war, laut Kinderärztin, dass ich CVID habe, was sich als die Wahrheit herausgestellte. Geäußert hatte sich der Immundefekt bei mir dadurch, dass ich mehrere Lungenentzündungen im Jahr hatte und vom Herbst bis hin zum Frühjahr durchgängig krank war. Als ich zur Routineuntersuchung in der pneumologischen Ambulanz der MHH in Hannover war, wurde ein großes Blutbild gemacht. Einige Tage später bekam ich einen Anruf von der immunologischen Ambulanz, bei der mir später einige Röhrchen Blut abgenommen wurden. Nach der Auswertung der Ergebnisse fand ein Gespräch statt, bei dem die Diagnose gestellt wurde. Noch am gleichen Tag kam ich in die Tagesklinik, wo ich eine Infusion mit 250ml Globulinen, sprich Antikörper von Spendern, bekam.

Seit diesem Tag bin ich auf regelmäßige Infusionen angewiesen. Die erste Zeit bekam ich die Antikörper intravenös, später wurde ich auf die subkutane Gabe geschult, was wirklich von Vorteil ist, da man unabhängig ist und sich die lebenswichtigen Globuline Zuhause einfach selbst verabreichen kann, ohne ins Krankenhaus zu müssen.

Ich bin wirklich unendlich dankbar, dass es so etwas wie Plasmaspenden gibt. Ohne euch wären ich oder andere Patienten nicht mehr da, wo wir heute sind.“

Falls ihr nun Fragen an Manuela habt, schreibt uns gerne! Und denkt dran: mit eurer Spende können Leben, wie das von Manuela, gerettet werden.

 

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