11
Jun

1.173. Noch einmal, denn die Zahl ist wirklich mehr als beachtlich: 1.173! So oft hat der 81-jährige Australier James Harrison in seinem Leben Plasma gespendet. Wenn das kein Vorbild ist! Fast jede zweite Woche hat er 60 Jahre lang den Arm hingehalten, um Leben zu retten – und zwar das Leben von rund 2,4 Millionen ungeborener Babys. James Harrisons Blut hat den seltenen Rhesusfaktor negativ und besitzt zudem einen wertvollen Antikörper, der zur Herstellung des lebensrettenden Medikaments Anti-D verwendet wird. Dieses Medikament bekommen Mütter, deren Blut Gefahr läuft, ihre ungeborenen Kinder anzugreifen. Jede Ampulle Anti-D, die jemals in Australien hergestellt wurde, beinhaltet Harrisons Antikörper.

Wir erzählen euch das, weil wir wirklich beeindruckt sind – und euch zeigen wollen, welch ergreifende Geschichten es rund um die Plasmaspende gibt. Vielleicht ist diese Geschichte ja auch ein Ansporn für euch, selbst regelmäßig(er) Plasma zu spenden. Denn es hilft chronisch Kranken, ein weitgehend normales Leben zu führen und schützt sie vor lebensbedrohlichen Infektionen. Auch viele Unfallopfer sind auf Plasmaspenden angewiesen, um zu überleben.

James Harrisons Geschichte könnt ihr unter anderem hier nachlesen: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/blutspende-der-mann-mit-dem-goldenen-arm-15596668.html. Leider ist in diesem Artikel von Blutspenden die Rede; das ist natürlich falsch, denn es handelt sich um Plasmaspenden.

Auch hier könnt ihr über Harrison lesen: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/australien-mann-half-millionen-muettern-mit-seinem-blut-a-1207503.html

Wir sagen dann mal: Auf geht’s! Kommt in eines unserer Plasmacenter und startet eine James-Harrison-Karriere. Es müssen ja nicht gleich 1.173 Spenden sein.

 

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