10
Apr

Es grünt und blüht wieder, endlich. Für manche Menschen ist aber genau das das Problem: Sie haben Heuschnupfen, reagieren also allergisch auf Blüten und Pollen. Gegen die Allergiesymptome helfen Medikamente – aber ist es mit den Symptomen und mit Medikamenten im Blut noch möglich, Plasma zu spenden?

Grundsätzlich spricht erst einmal nichts dagegen, auch mit Heuschnupfen Plasma zu spenden. Wer Antiallergika in Form von Nasenspray, Augentropfen oder auch Tabletten einnimmt, kann uneingeschränkt und ohne Sperrzeiten mit seiner Spende Leben retten. Das gilt auch für jegliche homöopathische Mittel.

Anders sieht es aus, wenn ihr zur Verhinderung allergischer Reaktionen eine Cortison-Spritze bekommt: Dann müsst ihr eine einwöchige Spendepause machen. Auch bei einer Hyposensibilisierung müsst ihr eine Sperrzeit beachten, die allerding deutlich kürzer als nach einer Cortisongabe ist. Bei einer Spritzentherapie sollen nach der Spritze zwei spendefreie Tage eingehalten werden, bei einer Hyposensibilisierung in Tropfenform beträgt die Pause nach der Einnahme 24 Stunden.

Wer „nur“ an leichten Symptomen leidet, kann jederzeit ohne Probleme Plasma spenden. Aber natürlich hängt das von eurem Wohlbefinden ab – mit laufender Nase und tränenden Augen mögt ihr vielleicht selbst eine Pause einlegen. Schließlich sollt ihr euch beim Spenden wohlfühlen!

Wenn ihr wisst, gegen welche Pollen ihr allergisch seid, könnt ihr euch über die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst über den jeweils aktuellen Pollenflug informieren. Dort gibt’s eine generelle Einschätzung zur Pollenflugsaison sowie eine wöchentliche Vorhersage für die wichtigsten allergenen Pollen: www.pollenstiftung.de

Wir hoffen, dass es euch nicht allzu sehr „erwischt“ und ihr die Saison so beschwerdefrei wie möglich übersteht!

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