12
Jun

Weltweit wird am 14. Juni dazu aufgerufen, Blut zu spenden – für Operationen, die Behandlung schwerer Krankheiten oder die Notfallversorgung. Mit dem Weltblutspendetag möchten vier Organisationen, darunter das Internationale Rote Kreuz und die Weltgesundheitsorganisation, auf die große Bedeutung von Blutspenden aufmerksam machen. Wir nehmen diesen wichtigen Tag zum Anlass, das Thema Plasmaspende in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Denn die Spende von Blutplasma ist, ebenso wie die Spende des kompletten Blutes, für die Empfänger lebenswichtig.

Vor allem Menschen mit seltenen chronischen Krankheiten sind auf das Plasma von Spendern angewiesen. Blutplasma ist der Grundstoff für Medikamente, die es Menschen mit bestimmten Krankheiten ermöglichen, ein weitgehend normales Leben zu führen – und in zahlreichen Fällen einen vorzeitigen Tod verhindern. So werden z. B. angeborene Immundefekte oder die Hämophilie („Bluterkrankheit“) u.a. mit Medikamenten aus menschlichem Blutplasma behandelt. Plasma kommt auch bei schweren Operationen, nach Verbrennungen oder bei Schock zum Einsatz. Die aus dem Plasma benötigten Inhaltsstoffe können größtenteils nicht künstlich hergestellt werden. Das Leben betroffener Patienten hängt also davon ab, dass andere Menschen regelmäßig zur Plasmaspende gehen.

Wie unterscheiden sich Plasma- und Blutspende?
Wie bei der Blutspende wird zunächst durch eine Venenpunktion das Blut des Spenders entnommen. Bei der Plasmaspende wird dieses jedoch unmittelbar an der Spenderliege in einem geschlossen System zentrifugiert. Dabei werden die festen Blutbestandteile (Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten) vom Plasma getrennt und dem Spender wieder zugeführt.  Das entnommene Plasma wird vom Körper sehr viel schneller regeneriert als die festen Blutbestandteile. Daher sind pro Spender bis zu zwei Spenden pro Woche und maximal 45 Spenden innerhalb von 12 Monaten möglich während im gleichen Zeitraum maximal sechs Blutspenden möglich sind.

Plasmaspender sind, genauso wie Blutspender, Lebensretter. Auch das eigene Leben kann einmal davon abhängen, dass andere Menschen Blut und/oder Plasma gespendet haben. Der Weltblutspendetag ist ein weltweiter Aufruf dazu, diese Tatsache nicht aus den Augen zu verlieren und regelmäßig zur Blut- oder Plasmaspende zu gehen.

Plasma spenden bei CSL Plasma
Spenden können alle gesunden Menschen zwischen 18 und 59 Jahren. Die gesundheitlichen Voraussetzungen werden vor der Zulassung zur Spende durch eine medizinische Untersuchung überprüft. Zur Anmeldung genügt ein gültiger, amtlicher Ausweis; ein Termin ist nicht notwendig.

Wo ihr spenden könnt, erfahrt ihr hier: https://www.plasma-spenden.de/wo-spendet-man-plasma/

Mit Freunden teilen:
Link als E-Mail versenden