14
May

Endlich wieder draußen sein und Sonne tanken. Wir freuen uns, wenn ihr auch weiterhin nicht nur auf der Sonnen- sondern auch auf der Spenderliege Platz nehmt – das wissen wir sehr zu schätzen!

Ein paar kleine Dinge gibt es beim Plasmaspenden im Sommer zu beachten. Zum einen solltet ihr wie immer ausreichend trinken: Zwei Liter am Tag dürfen es schon sein, natürlich alkoholfrei. Wer morgens spenden geht, sollte schon mindestens einen Liter getrunken haben – allerdings nicht erst im Center, damit ihr während der Spende nicht auf die Toilette müsst.

Hoch im Kurs bei Sonnenschein sind natürlich Sonnenbrillen, auch als schickes Accessoire. Aber bitte nicht, wenn ihr im Center auf der Liege liegt. Denn unsere Mitarbeiter können dann nicht erkennen, ob ihr die Augen geöffnet habt und, dass es euch gut geht.

Viele von euch zieht es im Sommer in die Ferne, in Länder, in denen ein besonderer Impfschutz sinnvoll oder gar erforderlich ist. Die Impfstoffe beeinflussen die Zusammensetzung eures Blutes, so dass hier mit Blick auf die Plasmaspende ein paar Fristen einzuhalten sind:

  • Alle Kombinationsimpfstoffe, die auch eine Hepatitis B-Impfung beinhalten sowie Lebendimpfstoffe zum Schutz vor Masern-Mumps-Röteln oder auch Gelbfieber, Cholera oder Varizellen führen zu einer vierwöchigen Spendepause.
  • Andere Impfungen wie Diphterie, Tetanus, Polio, Hepatitis A – ziehen lediglich eine Pause von zwei Tagen nach sich.

Im Sommer ist zudem in vielen Regionen Deutschlands Zeckenalarm und einige Menschen lassen sich gegen die von Zecken übertragene FSME impfen. Wenn ihr das auch tut, dürft ihr am dritten Tag nach der Impfung wieder spenden.

Alle Spendepausen solltet ihr auf jeden Fall einhalten, da der Körper nach der Impfung Antikörper bildet, die zu positiven Testergebnissen in unserem Labor führen und einen Ausschluss von der Plasmaspende bedeuten können.

Nach der Spende solltet ihr gut auf euren Körper hören und den Spendearm nicht zu sehr belasten, wenn ihr euch fit fühlt, spricht natürlich nichts dagegen, hinterher im Freibad zu relaxen.

Foto: © fotolia/ Jenny Sturm
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